Dürfen wir vorstellen: Guarana, der Wachmacher der Stunde! Herkunft: Lateinamerika, Farbe: exotisch-bunt, Wesen: ultraaktiv! Kurz: eine Bekanntschaft, die sich lohnt.

Bio Energy Drink

Die Wirkung von Guarana

Das natürliche Guarana-Pulver, das wir für unseren Energy Drink als Koffeinquelle verwenden, wird aus den Samen der südamerikanischen Pflanze Paullinia cupana gewonnen. Sie kann als Strauch auftreten, ist aber meist als Liane anzutreffen; die Früchte wachsen in auffällig gefärbten Trauben. Haben sie eine bestimmte Reife stufe erreicht, platzen die roten Beeren auf. Die zum Vorschein kommenden Guarana-Samen wirken wie die Pupillen unzähliger exotischer Augen – ein Anblick, den man nicht so schnell vergisst. Das wirklich Faszinierende allerdings steckt im Inneren der schwarzen Samen – und lässt die Frucht im Wettstreit der natürlichen Wachmacher ganz vorne mitmischen.

Guarana-Power im Bio-Energydrink

Wer Guarana nun für den nächsten flüchtigen Trend hält, täuscht sich: Bei der Exotin handelt es sich um einen waschechten Klassiker, und auch der Energydrink an sich hat Tradition. Schon die Ureinwohner im Amazonasgebiet setzen auf die anregende Wirkung von Guarana, um ihren Wachheitsgrad zu erhöhen. Kein Wunder, denn Guarana-Samen schlagen Kaffeebohnen um Längen: Mit drei bis vier Prozent Koffeinanteil steckt in Ihnen ungefähr die doppelte Dosis. Und das ist noch nicht alles: Der in Guarana enthaltene Koffeintyp ist an die enthaltenen Gerbstoffe, die Tannine, gebunden. Daher wird er nur allmählich freigesetzt und kann so eine noch nachhaltigere Wirkung in unserem Körper entfalten. So profitierst du unter Umständen noch Stunden später vom Wachmacher-Effekt. Der Spitzname der Power-Pflanze, die auch »Koffein-Liane« genannt wird, kommt also nicht von ungefähr.

Bio-Guarana
Bio Energy Drink

Ein Fruchtpulver gibt Stoff

Die Guarana-Samen, die vor dem Vertrieb geschält und getrocknet werden und dann unseren heimischen Kastanien ähneln, wurden von den südamerikanischen Urvölkern nicht nur als Energiespender geschätzt. Ebenfalls schienen sie den Ruf eines Heilmittels zu genießen und wurden bei den verschiedensten Gelegenheiten eingesetzt. So zermahlte man die Samen und mischte das Guarana-Pulver mit Wasser und Honig zu einer Paste, die man in eine kompakte Form knetete. Der so entstandene Laib, von dem Teile abgeschabt und in Wasser aufgelöst wurden, diente als Proviant bei der Jagd. Das erste Instant-Guarana-Getränk war geboren. Nur sehr viel später weckte Guarana das Interesse und schließlich die Begeisterung der westlichen Welt – als echte Öko-Alternative zu den üblichen Wachmachern und ergänzend zu einer gesunden Ernährung.